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Unterstützung für seelisch erkrankte Menschen

24.02.2021 - Pressemeldung,

In Corona-Zeit: Buhck Jahresspende von 2.500 Euro geht an ANKER e.V.

Traditionell unterstützt die Buhck Gruppe – anstelle von Weihnachtsgeschenken für die Kunden – soziale Organisationen aus der Region mit einer Spende zu Weihnachten. Da die Pandemie viele Menschen besonders belastet, fiel die Wahl in diesem Jahr auf zwei Organisationen, die sich auf unterschiedliche Weise um Menschen in der Krise kümmern. Neben der Bergedorfer Tafel freut sich der Verein ANKER e.V. über die Förderung in Höhe von 2.500 Euro.

Wentorf, 24.02.2021 – Psychische Krankheiten sind oft ein Tabu – auch heute noch. Dabei brauchen grade Menschen, die sich in einer seelischen Krise befinden, besondere Unterstützung. Im Herzogtum Lauenburg kümmert sich der ehrenamtlich geführte Verein ANKER e.V. seit dreißig Jahren um psychisch kranke Menschen.

„Die Pandemie-Zeit ist für viele Menschen eine sehr große Herausforderung. Deshalb haben wir uns für unsere Weihnachtsspenden in diesem Jahr zwei Organisationen ausgesucht, die die Menschen in dieser Zeit unterstützen. Viele Menschen haben ganz praktische Sorgen, weil sie durch Kurzarbeit oder Arbeitsplatzverlust in finanzielle Nöte geraten sind – hier schafft die Tafel Bergedorf eine wichtige Entlastung mit ihrer Lebensmittelausgabe. Daneben haben natürlich insbesondere die seelischen Belastungen zugenommen und hier leistet der Verein ANKER e.V. eine wertvolle Arbeit, die wir ebenfalls sehr gerne unterstützen“, so Thomas Buhck, Geschäftsführender Gesellschafter der Buhck Gruppe.

Derzeit begleitet ANKER e.V. regelmäßig knapp 200 Menschen mit seelischen Erkrankungen kreisweit, primär im Rahmen der Eingliederungshilfe zur Teilhabe am Leben in der Gesellschaft. Seit April 2020 hat der Verein außerdem ergänzend einen ambulanten Pflegedienst in Lauenburg aufgebaut.

Der Schwerpunkt der Arbeit liegt bei besonderen Wohnformen für psychisch kranke Menschen im Südkreis, insbesondere im Dreieck Geesthacht-Lütau-Lauenburg. In Lütau betreibt der Verein ein Wohnhaus mit derzeit 15 Plätzen, in Geesthacht eine Wohngemeinschaft mit 14 Plätzen.

„Leider trifft die Pandemie psychisch erkrankte Menschen besonders hart.“, erklärt Oliver Lietzke, Geschäftsführer ANKER e.V. „Aufgrund der Allgemeinverfügungen sind natürlich auch unsere Wohnbereiche immer wieder von Betretungsverboten und auch Ausgangssperren, wie z.B. Wochenendbesuchen bei Angehörigen, betroffen. Dies führt zu starken sozialen Einschränkungen und mangelndem Kontakt zur Familie. Auch sind die Hygienemaßnahmen für Bewohner und Mitarbeiter*innen in derartig kleinen Einrichtungen mit hohem Kostenaufwand verbunden. Gern nutzen wir diese großzügige Spende, um die notwendigen und zusätzlichen Anschaffungen wie z.B. Luftreiniger zu refinanzieren und, sobald hoffentlich wieder möglich, durch ein "Sommerfest" in Lütau einen kleinen Ausgleich für die Bewohner zu schaffen.“

 

 

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